Alles begann 2015 in Traiskirchen, als Barbara Magagna von einem jungen Afghanen angesprochen wurde, ob sie nicht einen Platz in einer Schule für ihn finden könnte. Als klar wurde, dass er von der Bundes- in die Landesbetreuung transferiert werden sollte und nicht sichergestellt werden konnte, dass er im Raum Mödling eine Unterbringung bekommen würde, beschloss sie ihn im Dezember 2015 als Pflegekind in ihre eigene Familie aufzunehmen. Nach seinem 18. Geburtstag und nach Erhalt des subsidiären Schutzes zog er nach Wien, wo er einen Platz in einer Pflichtschulabschlussklasse bekommen hat und mittlerweile bei einer Supermarktkette in Wien angestellt ist. Aus dieser Erfahrung ist die Initiative “zuflucht:familie – refugees in families” entstanden. Barbara Magagna ist im Vorstand des Vereins im Süden von Wien, zu dem eine Gruppe von Familien zählen, die unabhängig voneinander, das Wagnis eingegangen sind, einen oder mehrere geflüchtete, unbegleitete junge Menschen aufzunehmen und in den eigenen Familienverband zu integrieren. Weil sie überzeugt sind, dass die Integration von geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen so am besten erfolgt.

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