Weltflüchtlingstag: Endstation Abschiebung? 

Berichte über Schicksale & Sicherheitslage in Afghanistan

Rund um den diesjährigen Weltflüchtlingstag am 20. Juni erinnern wir eine Woche in Online-Beiträgen an Menschen, die hier zu unseren FreundInnen und Stützen wurden, aber dann über Nacht aus der Gesellschaft gerissen wurden. Sie wurden abgeschoben und kämpfen in Afghanistan um ihr blankes Überleben. Ihre UnterstützerInnen stehen vor einer riesigen Lücke – die Trauer des Verlusts einerseits, das Zweifeln an dem Menschenrechtsstaat Österreich andererseits. angesichts aktueller Berichte hofft die Allianz “Menschen.Würde.Österreich” auf einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan.

„Österreich ist seit jeher ein Zuwanderungsland, dennoch war das offizielle Österreich mit der Fluchtbewegung ab 2015 komplett überfordert. Die Zivilgesellschaft war es, die eingesprungen ist, um Menschen aus kriegsgebeutelten Ländern zu versorgen, unterzubringen, zu integrieren. Über die Jahre sind jene Menschen, die zuerst noch Fremde waren, zu wichtigen Stützen unserer Gesellschaft geworden – teils zu FreundInnen oder sogar Familienmitgliedern. Sie haben Außerordentliches geleistet. Dennoch wurden einige über Nacht abgeholt, eingesperrt und abgeschoben – auch nach Afghanistan, das derzeit unsicherste Land der Welt. Viele der Betroffenen konnten sich nicht einmal von ihren FreundInnen verabschieden. Auch, wenn viele der UnterstützerInnen nach so einem Verlust beinahe nicht mehr können, die allermeisten kämpfen weiter und geben Hoffnung. Denn in Vergessenheit geraten unsere neuen FreundInnen nicht!“, erklären Dr. Christian Konrad und Dr. Ferry Maier, Initiatoren der Allianz “Menschen.Würde.Österreich”.

Hoffnung auf Abschiebe-Stopp nach Afghanistan wegen geänderter Sicherheitslage

Der Global Peace Index 2019 hat in seinem aktuellen Report Afghanistan als jenes Land der Welt mit dem geringsten Maß an Frieden eingeordnet. Vor wenigen Tagen hat der deutsche Vertreter des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) vor Abschiebungen nach Afghanistan gewarnt: „Die Sicherheitslage in Afghanistan lässt Rückführungen nur im Ausnahmefall zu. Die Situation (…) hat sich verschlechtert. Früher wurde die Hauptstadt wegen der relativen Sicherheit als sogenannte interne Fluchtalternative bezeichnet (…). Diese Zeiten sind längst vorbei. Die Stadt ist völlig überlastet und deutlich gefährlicher als früher.“

„Wir hoffen daher, dass die österreichische Bundesregierung die Konsequenzen aus den aktuellen Berichten von UNHCR und dem Global Peace Index zieht – und Abschiebungen nach Afghanistan unverzüglich stoppen wird! Denn klar ist: Jeder und jedem, die/der Entscheidungen zur Abschiebung trifft, muss wissen, in welches Land hier Menschen zurückgeschickt werden. Im Falle von Afghanistan ist es ein zutiefst kriegsgerütteltes, zerstörtes, lebensgefährliches Land“, so Konrad und Maier für die Allianz “Menschen.Würde.Österreich”.

  

Weiter denken. Würde helfen. – Mehr Herz. Würde helfen.
 
Aber klar ist: “Weiter denken. Würde helfen”, denn die österreichische Wirtschaft und Gesellschaft brauchen Zuwanderung für eine erfolgreiche Zukunft. Und klar ist auch: “Mehr Herz. Würde helfen”, denn jeder und jedem, die/der Entscheidungen zur Abschiebung trifft, muss wissen, in welches Land hier Menschen zurück geschickt werden. Im Falle von Afghanistan ist es ein zutiefst kriegsgerütteltes, zerstörtes, lebensgefährliches Land.

Abschiebungen nach Afghanistan sind .. 

Lebensbedrohlich

Gerade Abschiebungen nach Afghanistan sind lebensbedrohlich. Anders als andere Länder in Europa, schiebt Österreich trotzdem Menschen nach Afghanistan ab, auch solche, die noch nie dort gelebt haben. 2018 wurden in Österreich 187 Afghanen zwangsweise abgeschoben. Dies, obwohl erst kürzlich der deutsche Vertreter des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) vor Abschiebungen nach Afghanistan gewarnt hat: „Die Sicherheitslage in Afghanistan lässt Rückführungen nur im Ausnahmefall zu. Die Situation hat sich (…) verschlechtert.“

“Es ist der komplette Horror!” – E. 

Vor wenigen Tagen wurde E. in Innsbruck verhaftet, nach Wien in Schubhaft gebracht und nach Afghanistan abgeschoben. Er konnte sich von niemandem verabschieden. Die Entscheidung des Richters, ob sein Verfahren neu eröffnet werde, war noch nicht gefällt

E. ist 21 Jahre alt, war seit 4 Jahren in Österreich und stammt aus Afghanistan. Krieg und Flucht haben bei ihm eine schwere Traumatisierung hervorgerufen, in Österreich wurde er behandelt. In Afghanistan gibt es nun keine Hoffnung für ihn. Am zweiten Tag seiner Rückkehr wurde seine Hand bei einem Bombenanschlag verletzt. Dass er seine Mutter in Ghazni wiedergefunden hat, hilft dabei kaum.

Über WhatsApp hat er spärlichen Kontakt mit seinen UnterstützerInnen in Tirol. Er sagt: “Es ist der komplette Horror!” Die Angst, dass Taliban-KämpferInnen seine Unterkunft stürmen, lässt ihn nicht schlafen, seine Traumata wachsen, er ist zutiefst verzweifelt. Seine Nachrichten beschränken sich auf ein abgehacktes “Wie geht es dir?”, Rückfragen lässt er unbeantwortet.

So weiß Ilse Kraml zumindest, dass E. noch am Leben ist. Ihre Familie hat sich um E. von Beginn an gekümmert, Deutsch gelernt und Therapiestunden ermöglicht. Schlussendlich ist er wie ein guter Freund bei der Familie ein- und ausgegangen.

“Ich hab eigentlich Schuldgefühle, denn bis vor Kurzem hab ich unsere Schützlinge immer informiert, wenn wir von einem anstehenden Abschiebeflug erfahren haben. Aber E. konnte mit dieser ständigen Angst im Nacken nicht umgehen, dann haben wir ihn nicht mehr vorgewarnt. Jetzt ist er einfach weggerissen worden”, erzählt Ilse Kraml. Sie und ihre Familie überlegen, was sie noch bewirken können, sie versuchen moralisch und finanziell zu unterstützen und hoffen auf eine Wiederaufnahme des Verfahrens für E. in Österreich. Für sie ist klar: “E. kann einfach nicht dort bleiben!” 

Der Kampfgeist und die Verbundenheit mit E. bleiben. Was bei Ilse Kraml auch bleibt, ist die gefühlte Machtlosigkeit, dass man als BürgerIn in Österreich nicht verhindern kann, dass Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Abschiebungen nach Afghanistan sind .. 

Menschenunwürdig

Die Abschiebung gefährdet häufig nicht nur das Leben der Geflüchteten, sondern zerstört auch österreichische Familien, die in der ständigen Ungewissheit leben, ob sie die Menschen, mit denen sie jahrelang zusammengelebt haben, sich gekümmert haben, jemals lebend wiedersehen.

 

“Mein Zuhause ist bei euch.” – A.  

Demnächst werden es eineinhalb Jahre, dass unser Freund A. nach Afghanistan abgeschoben wurde. Er lebt. Das ist wohl das Wichtigste. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht an ihn denken, keine Woche, in der wir uns nicht irgendwann Sorgen um ihn machen.

A. hat in Österreich alles richtig gemacht: Er spricht nach wie vor ausgezeichnet Deutsch, hatte 2 konkrete Jobangebote, engagierte sich ehrenamtlich. Fast jeder in unserer Kleinstadt kannte ihn. Weit mehr als 10.000 Menschen haben dafür unterschrieben, ihn doch in Österreich bleiben zu lassen. Weil er sich selbst erhalten kann, nicht auf staatliche Hilfe angewiesen ist, Steuern zahlen kann, perfekt integriert war und ein Vorbild an Würde, Einsatz und Engagement war – nicht nur für andere Flüchtlinge, sondern auch für viele von uns. Er hat seine Fluchtgründe ehrlich dargelegt, mit Dokumenten bewiesen und sich bis zuletzt an alle Gesetze und Regeln gehalten. Daran haben die Behörden auch nicht gezweifelt. Sie waren bloß der Meinung, dass Afghanistan – das unsicherste Land der Erde – sicher genug sei.

Als der Abschiebetermin feststand und auch vor Gericht kommuniziert wurde, hatten wir die Hoffnung, uns wenigstens noch von ihm verabschieden zu können. Bis zum letzten Anruf an einem Samstag um 14 Uhr: „Du brauchst morgen nicht mehr zu kommen, ich sitze schon im Flugzeug, ein Polizist hat mir sein Handy geborgt, damit ich es dir wenigstens sagen kann….“. Eine Woche vor dem offiziell verkündeten Termin. Nicht einmal den Abschied in Würde hat uns dieser Staat vergönnt.

In Kabul angekommen, war A. völlig auf sich alleine gestellt – keine NGO, keine staatliche Rückkehrinformation, keine internationale Organisation interessierte sich für einen aus Österreich Abgeschobenen oder erklärte sich auch nur für zuständig (und ich dachte, genau dafür zahlen wir viele Millionen Euro pro Jahr?). Immerhin war es möglich, dass wir von Österreich aus über Internet ein Hotel für ein paar Tage buchen und bezahlen konnten, so musste er wenigstens nicht ohne Geld in einer fremden Stadt auf der Straße schlafen.

A. hält sich inzwischen in einer anderen Stadt auf. Ständig in Angst, – vor den Taliban, den Behörden, dem IS, kämpfenden Volksgruppen oder ganz normalen Verbrechern, die sich den gesetzlosen Zustand des Landes zunutze machen. In einem Land, in dem er nicht mehr zu Hause ist, das nie „Heimat“ war. „Mein Zuhause ist bei euch.“

Und ohne Job, weil es nämlich einfach keine Jobs in Afghanistan gibt. Kein Büro, in dem man sich bewerben könnte, keine Fabrik, die Arbeiter sucht . Unser Freund, der sich in Österreich für keine Arbeit zu schade war, sich stets für andere eingesetzt hat und auch viel für unser Land geleistet hat, lebt seit eineinhalb Jahren von der Hand im Mund. Wir helfen. Natürlich. „Freunde lässt man nicht im Stich“, schreiben wir immer wieder. Und dann geht sich halt ein bisschen Reis und Öl aus, oder im Winter etwas Heizöl für den Ofen.

Er lebt, das ist das Wichtigste. Aber in uns allen, die wir ihn während seiner Zeit in Österreich als Freunde begleitet haben, ist mit seiner Abschiebung etwas zerbrochen. Der Glaube daran, dass Fairness, Gerechtigkeit und Menschlichkeit doch genau jene Werte sind, die uns von Ländern wie Afghanistan unterscheiden. Ist es wirklich das, was die Mehrheit in diesem Land will?

„Bitte vergesst mich nicht“, hat er unlängst geschrieben. „Nein, wir vergessen dich nicht, wir sind Freunde“, habe ich geantwortet. Und „Wir werden uns wiedersehen!“ Werden wir? Ich weiß es nicht.

(Helga Longin – www.unserbruckhilft.at)

 Der ältere Herr und der junge Afghane  

Ich sitze hier, mit einem lieben Freund: über 70, braver, unbescholtener Bürger.  Dieser alte, sehr gebildete, von mir überaus geschätzte Herr, versteht die österreichische Welt nicht mehr. Er hat im Zuge meiner Tätigkeit einen jungen Afghanen kennen gelernt. Dieser Junge ging in eine HTL, sollte diese im September mit hervorragenden Jobaussichten abschließen. Die HTL hat hohe Anforderungen, doch er hat alles gemeistert: ÖSD B2 Deutsch mit “Sehr gut” bestanden. Der Junge aus Afghanistan war so voller Hoffnung. Sein Bruder erhielt in unserem Land Asyl – er konvertierte zum Christentum. Da sie beide aus derselben Familie kommen, beide im Zuge ihrer Flucht in Österreich gelandet sind und beide dem Islam, so wie er in ihrem Land benutzt wird, sehr kritisch gegenüber stehen, schmiedete der Junge hier Pläne. Jetzt sitzt er in Schubhaft. Er, Agnostiker und äußerst gefährdet, soll nach Kabul abgeschoben werden. Der Bruder ist frei.

Der ältere Herr führte mit dem jungen Afghanen sehr philosophische Gespräche, ab und an kochten sie gemeinsam. Der Junge half ihm bei haushaltlichen Tätigkeiten, er wiederum zeigte ihm die Welt der klassischen Musik. Der ältere Herr sitzt nun in seiner Wohnung, keine klassische Musik mehr, man hört nur die Uhr und seine Gedanken ticken. Er zermartert sich sein Gehirn, warum wir jene jungen Menschen, die so geschlagen sind von ihrer Jugend im Krieg, die Freunde hier gewonnen haben, ältere, gut situierte Familien sie aufgenommen hätten, in Schubhaft stecken um sie in ein Kriegsland abzuschieben?

Was sage ich dem älteren Herren, meinem lieben Freund, wenn er mir verzweifelt erläutert, dass ihn das an längst vergangene Zeiten erinnert und was sage ich ihm, wenn er apathisch in seinem Stuhl sitzt und verzweifelt grübelt, was er für diesen Jungen tun kann? Welche humanistischen Werte wollen wir unserer Jugend hinterlassen? Wie wollen wir die Wirtschaftsbetriebe beruhigen, die enorm viel Geld in hochmotivierte, fleißige, junge Leute investiert haben? Warum werden bestehende Gesetze für jene, die bestens integriert sind, die hier im Schul- oder Lehrverhältnis sind und seit fast drei Jahren in unserer Gemeinschaft und in unseren Herzen leben, nicht angewendet?

Ich sitze hier, mit meinem Freund, wir weinen nach innen, denn eigentlich wollten wir uns gegenseitig trösten. Haben Sie Worte für mich, weil ich mich so sehr für Österreich schäme?

Update

7 Monate versteckt in Afghanistan, 2 Selbstmordversuche, schwerst traumatisiert. Österreich hat den Antrag auf Humanitäres Bleiberecht auch in 2. Instanz abgelehnt! Dank großartiger Unterstützung konnten wir dem jungen Mann nach Indien verhelfen. Er studiert jetzt dort, hat teilweise noch starke, psychische Probleme. Er ist immer noch in unserer Begleitung, denn wir geben nicht auf!

(Text: Doro BlanckeFairness Asyl)

Abschiebungen nach Afghanistan sind .. 

Wirtschaftlich unsinnig

Der Standort Österreich braucht qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland. Geflüchtete haben teils Lehre, teils Schulen und Weiterbildungen besucht oder bringen Qualifikationen mit, auf die der Staat einfach verzichtet. Wir fordern daher ein #modernes Bleiberecht.

Zwei Brüder

Das Brüderpaar I. und P. – 19 und 20 Jahre alt – kam im Dezember 2015 nach Österreich. Beide waren bestens integriert (Deutschlevel B2), besuchten die Schule, erlangten ihren Schulabschluss und waren außerdem engagierte Mitarbeiter bei gemeinnützigen Tätigkeiten in der Gemeinde. Zuletzt absolvierten sie im Betrieb von Unternehmer Alfred C. aus Niederösterreich eine Lehre als Mechatroniker – ein Mangelberuf, nach dem in österreichischen Betrieben händeringend gesucht wird. I. und P. machten sich im Unternehmen so gut, dass Herr C. bereits plante die beiden in die Geschäftsleitung einzubinden, so dass sie eines Tages die gesamte Firma übernehmen können.

Herr C. hatte bereits alles vorbereitet, um sein Unternehmen an die beiden Brüder abzugeben. Doch eines Tages: Schubhaft! Von einem auf den anderen Tag. Ein weiteres Monat später wurden sie getrennt von einander nach Kabul abgeschoben. Von dort reisten sie nach Mashad aus, wo sie sich von da an illegal aufhielten. Es folgte eine Festnahme durch die iranische Polizei und die Abschiebung nach Afghanistan. Weitere Fluchtversuche (aufgrund von Verfolgung durch die Taliban) blieben erfolglos.

Alfred C. kann es immer noch nicht fassen so plötzlich zwei so wertvolle Mitarbeiter seines Unternehmens verloren zu haben. Zumal er so große Hoffnung in die Brüder gesetzt hat. “Ich als ihr Betreuer, Mentor und Ansprechpartner bin persönlich sehr enttäuscht, dass man Personen mit den besten Voraussetzungen zur Integration aus rein politischen Grundsätzen absolut keine Chance in Österreich gibt. Auf der einen Seite braucht Österreich ca. 160.000 FacharbeiterInnen, auf der anderen Seite schickt man arbeits-, lern- und integrationswillige Personen in ein Land  zurück, das sie nicht kennen, da dort nicht geboren, in eine ungewisse Zukunft in Lebensgefahr“, sagt Alfred C.

(Text: Alfred C. – Unternehmer aus Niederösterreich)

Schwarzbuch Abschiebungen der Asylkoordination

In den letzten Tagen haben wir einige wenige uns bekannte Schicksale zum Thema “Endstation Abschiebung?” geschildert. Doch es sind unzählige “Fälle”, das heißt viele verzweifelte Menschen und Telefonanrufe, Meldungen in den Medien, Demonstrationen, Petitionen gegen einzelne Abschiebungen. Wie diese Abschiebungen dann tatsächlich ablaufen, was mit den Menschen in Afghanistan passiert und was sie hier zurücklassen, davon erfährt die Öffentlichkeit nur sehr selten. Die Regierung will, dass diese Menschen und ihr Schicksal vergessen werden, und ihre FreundInnen wollen sie durch Öffentlichkeit nicht noch mehr gefährden. Die Asylkoordination Österreich möchte dieses Unrecht dokumentieren, festhalten, was bei den Abschiebungen und danach mit den Abgeschobenen geschieht.  

Dokumentationen

Für diese Dokumentation wird ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen, NGO-MitarbeiterInnen und Vertrauenspersonen in den Zielländern der Abschiebungen aufgebaut. Ziel ist ein #SchwarzbuchAbschiebungen, in dem die Fälle anonymisiert dokumentiert werden und damit ein Instrument gegen Abschiebungen geschaffen wird. Wenn auch ihr Schicksalsschläge rund um Abschiebungen miterlebt habt, bitte meldet eure anonymisierten Fälle an die Asylkoordination Österreich (Anny Knapp, Herbert Langthaler) oder an uns unter office@mwoe.at – Danke! (Bild via respekt .net)

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