Die Allianz “Menschen.Würde.Österreich”

neues miteinander.

Die Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ will das Engagement und die täglichen Leistungen der Zivilgesellschaft im Einsatz für geflüchtete Menschen in Österreich sichtbar machen und ihnen mehr Gewicht im öffentlichen Diskurs geben, Expertise und Kompetenz stärker bündeln und damit einen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich leisten. Die Basiserklärung von „Menschen.Würde.Österreich“ unterstreicht den zentralen Anspruch zur gemeinsamen Weiterentwicklung. Der frühere Flüchtlingskoordinator im Auftrag der Bundesregierung, Christian Konrad, und Ferry Maier und dem Verein „Österreich hilfsbereit“ sind Initiatoren der Allianz “Menschen.Würde.Österreich”.

Integration ist selbstverständlich und notwendig

Integration braucht einen ruhigen und sachlichen Diskurs sowie offensive und nachhaltige Maßnahmen, denn Zuwanderung ist der Normalzustand für Österreich und Integration geht über den Einsatz für geflüchtete Menschen hinaus. Österreich lebt seit Jahren in der Wirtschaft, in der Kultur und im Sport von der Vielfalt durch Zuwanderung. Integration ist daher selbstverständlich, notwendig und ein langfristiges Thema!

Österreichs Zivilgesellschaft gestaltet Integration

Die Zivilgesellschaft Österreichs engagiert sich seit dem starken Anwachsen der Flüchtlingsbewegung im Frühjahr 2015 besonders aktiv in der Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten. Die Erfahrungen, die Helfende dabei machen, sind prägend.

Das erworbene Wissen aus Begegnungen, Gesprächen und Erlebnissen mit Geflüchteten – grenzüberschreitend über Ethnie, Sprachen und Religion – ist die Basis von „Menschen.Würde.Österreich“. Schätzungen gehen von rund 500.000 Menschen aus, die sich aktuell für Geflüchtete engagieren. Eine Größenordnung, die weitgehend unbekannt ist, bzw. ausgeblendet wird – das soll sich durch die Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ ändern.

 

Wir wollen eine Revolution der Menschlichkeit

Es geht darum Perspektiven für Geflüchtete zu schaffen, während diese auf die Entscheidung in ihrem Asylverfahren warten. Wir sind davon überzeugt, dass wird dann der humanitären Tradition unseres Landes entsprechen, wenn wir mit Menschen die als Geflüchtete zu uns kommen, ordentlich umgehen. Das schließt ein, dass bereits während des Wartens auf die Entscheidung im Asylverfahren Perspektiven für Geflüchtete geschaffen werden müssen. Dazu brauchen sie Unterstützung in der Absicherung von Wohnraum, Bildung und Arbeit.

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