PRESSE

Finden Sie hier die Presseaussendungen der Allianz “Menschen.Würde.Österreich”.

CHRISTIAN KONRAD – “VITAMINSTOSS FÜR RECHTSSTAAT – VIDEO-AUFZEICHNUNG VON ASYL-INTERVIEWS”

22. OKTOBER 2020

Mehr Rechtssicherheit in Asylverfahren als zivilgesellschaftliche Forderung

Wien, 22.10.2020, Einen „Vitaminstoß für den Rechtsstaat“ im Zusammenhang mit Asylverfahren regen Christian Konrad und Ferry Maier, Initiatoren der Allianz „Mernschen.Würde.Österreich“ an. Der erste Punkt ist die audiovisuelle Aufzeichnung der Befragungen in Asylverfahren. „Die neutrale Dokumentation von Vernehmungen schützt alle Beteiligten vor unberechtigten Vorwürfen, die Rechtsmittelinstanzen können die bisherigen Verfahren einfacher überprüfen, zudem ist eine Qualitätssteigerung bei den Befragungen und der Übersetzung zu erwarten“, so Konrad und Maier. Sie greifen damit ein Anliegen auf, das im Rahmen des 4. Vernetzungstreffens der Zivilgesellschaft der Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ am vergangenen Wochenende aufgrund der Erfahrungen von Engagierten in der Begleitung von geflüchteten Menschen und JuristInnen formuliert worden ist.

ASYL – DOKUMENTATION EINER BEHÖRDEN-WILLKÜR!

21. OKTOBER 2020

„Erschütternde Fehlerquote bei Aberkennungsverfahren“

Wien, 21.Oktober 2020 – Auf eine „erschütternde Fehlerquote bei Aberkennungsverfahren“ weisen führende NGOs in der Flüchtlingsarbeit, gemeinsam mit der Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ hin. Als „dokumentierte Behördenwillkür“ sehen hier Christian Konrad und Ferry Maier von der Allianz „Menschen.Würde.Österreich“, Maria Katharina Moser (Diakonie) und Erich Fenninger (Volkshilfe) die Ergebnisse einer Recherche in den öffentlich zugänglichen Daten.

SO SIND WIR – NEUES MITEINANDER IST KEINE UTOPIE!

21. JUNI 2020

Corona-Krisenbewältigung: 90% anerkennen Leistungen von Menschen mit Migrationsgeschichte

Utl.: Marketagent Befragung zeigt: Österreichische Bevölkerung steht der Vielfalt durch Zuwanderung insgesamt positiver gegenüber, als die Regierung vermutet

Wien, 18. Juni 2020 – Menschen mit Migrationshintergrund haben in den Bereichen Pflege, im Lebensmittel-Einzelhandel, Logistik und Transport entscheidend zur Bewältigung der Corona-Krise beigetragen. Fast 90% der Menschen in Österreich unterstreichen deren Leistung bei den besonderen Herausforderungen der vergangenen drei Monate als „wichtig“ – 54% sogar als „sehr wichtig“.  Das ergab eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Marketagent in Kooperation mit currycom communications pro bono für die Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ durchgeführt hat.

ZIVILGESELLSCHAFT FORDERT AUFNAHME SCHUTZSUCHENDER VON DEN GRIECHISCHEN INSELN

11. MÄRZ 2020

Hilfsorganisationen und Allianz Menschen.Würde.Österreich appellieren an Österreichs Bundesregierung, Humanität in dieser akuten Not mitten in Europa zu zeigen

(Wien, 11. März 2020) Die Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ und VertreterInnen von Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe appellieren an die österreichische Bundesregierung, ihre Hilfe angesichts der aktuell dramatischen Situation im Norden Syriens und auf den griechischen Inseln auszuweiten und nebst finanzieller Hilfe rasch humanitäre Hilfe zu leisten.

„BLEIBERECHT FÜR ZIA”!

9. DEZEMBER 2019

Politik debattiert einen Minimalst-Kompromiss für Lehrlinge, während Zukunftshoffnungen wie Ziaulrahman Zaland (22 Jahre) weiter abgeschoben werden.

(Wien, 9.12.2019) Christian Konrad und Ferry Maier, Initiatoren der Allianz Menschen.Würde.Österreich, appellieren an die österreichische Politik, Abschiebungen voll integrierter Menschen vorerst auszusetzen, und gleichzeitig eine vernünftige und langfristige Lösung für Menschen, die Österreich dringend benötigt, auf Schiene zu bringen.

“Wir brauchen ein Einwanderungsrecht, das diesen Namen auch verdient! Hier sind alle Parteien sowie die Bundesregierung gefordert. Die derzeit besonders rigorose Abschiebepraxis ist eines Rechtsstaates nicht würdig – hier wird Zynismus betrieben, der Menschen das Leben kosten kann.”

„AUFSCHIEBUNG DER ABSCHIEBUNG” VON LEHRLINGEN IST AUGENAUSWISCHEREI FÜR UNTERNEHMERINNEN

5. DEZEMBER 2019

Kritik an Gesetzesvorschlag für Asylwerbende in Lehre: „Einem Unternehmen bringt das null!“

(Wien, 5. Dezember 2019) ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne einigten sich im Budgetausschuss auf einen Antrag, der eine „Aufschiebung der Abschiebung“ für Lehrlinge vorsieht, aber keine Basis für ein Aufenthaltsrecht schaffen solle, wie es Innenminister Peschorn laut Parlamentskorrespondenz formuliert.

Der Budgetausschuss ist damit dem Vorschlag Karl Mahrers (ÖVP) hinsichtlich einer Änderung im FremdenpolizeiG gefolgt – und konnte sich zu keiner langfristigen, konstruktiven Lösung über das AsylG oder das Niederlassungs- und AufenthaltsG durchringen. 

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