Ein Hauch von Gülle zieht über den Garten in Schöngumprechting, einem kleinen Nest nahe Seekirchen. Jehad Turjman streckt sich in der Sonne. „Sommer ist gut, da kann ich in meinem Freiluftbüro arbeiten“, sagt er, und streift, nicht ganz ohne Stolz, seine rote Uniform glatt. „Im Supermarkt, da lächeln die Leute einem zu, wenn man in Uniform kommt. Bin ich in Zivil, achten die Leute eher auf meinen dunklen Teint und schauen oft ein bisschen weniger freundlich.“ Wer den Mann in seiner Samariterbund-Uniform sieht, wird kaum ahnen, dass er selbst einer von jenen ist, um die er sich kümmert: ein Flüchtling.

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