Café Namsa. Schön, dass du da bist.

Café Namsa. Schön, dass du da bist.

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Im Dezember 2017 eröffnete in Innsbruck im „Haus im Leben“ ein gemütliches Café mit sozialem Mehrwert: das Café Namsa. „Namsa“ ist Arabisch und bedeutet „Österreich“. Geflüchtete bekommen dort die Chance ihre ersten Erfahrungen am österreichischen Arbeitsmarkt zu sammeln, mit dem Ziel einer erfolgreichen Arbeitsmarktintegration in Innsbruck. Nach neun Monaten erworbener Berufserfahrung, besuchten Schulungen und einem erweiterten sozialen Netzwerk durch das Knüpfen persönlicher Kontakten im Café, haben die MitarbeiterInnen langfristig bessere Perspektiven am Tiroler Arbeitsmarkt.

„Bei uns sind alle Menschen willkommen.“

Von der gemütlichen Einrichtung mit viel Liebe zum Detail mal abgesehen – die Möbel im Café haben alle Geschichte, Tische und Stühle wurden liebevoll wieder funktionstüchtig gemacht – gibt es noch unzählige andere Gründe dem Café Namsa einen Besuch abzustatten: ein besonderes Frühstücksangebot aus verschiedenen Teilen der Welt, hochwertiger Kaffee, köstliche Kuchen und Torten, abwechslungsreiche Mittagsmenüs und die Möglichkeit in vielen Sprachen zu bestellen und sich mit anderen Gästen auszutauschen. Außerdem gibt es jeden Samstag und Sonntag, jeweils von 9-13 Uhr, einen leckeren Brunch mit vielfältigem Angebot (€ 18,00 pro Person inkl. einem Heißgetränk, Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte, Kinder bis 6 Jahre zahlen nichts).

Die Türen des Café Namsa stehen zum einen für Gäste aus aller Welt, zum anderen für arbeitssuchende Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte offen, die Erfahrungen durch eine erste Arbeitsstelle in Österreich sammeln und dabei ihre Stärken unter Beweis stellen wollen, offen. „Geflüchtete mit einem positiven Asylbescheid sind Österreicherinnen und Österreichern am Arbeitsmarkt gleichgestellt. Schlechte Sprachkenntnisse, fehlende Arbeitserfahrung und kulturelle Unterschiede erschweren aber die Suche nach einem Arbeitsplatz. Dem wollen wir mit unserem Konzept im Café Namsa entgegenwirken“, erklärt Julia Wohlfahrt, eine der beiden Gründerinnen.

Immer jeweils drei Geflüchtete sind über den Zeitraum von neun Monaten, befristet für 30 Wochenstunden, im Café angestellt. Dabei kommen sie mit Einheimischen in Kontakt und erweitern idealerweise ihr soziales Netzwerk, verbessern zugleich ihre Deutschkenntnisse und erlernen außerdem die Regeln und Traditionen der österreichischen Kultur und Gastronomie. Das Konzept passt deshalb so super nach Tirol, weil dort gut geschulte und motivierte Menschen im Tourismus gebraucht werden.

Schwestern-Power aus Graz.

Die Personen hinter dem Café Namsa sind Michaela und Julia Wohlfahrt, zwei gebürtige Grazerinnen. Michaela hat während ihres Wirtschaftsstudiums Innsbruck in ihr Herz geschlossen und lebt mittlerweile seit neun Jahren in Tirol. Sie kümmert sich um gastronomische und wirtschaftliche Belangen. Julia hat Soziologie und Social Design in Wien studiert und ist für den kreativen und kommunikativen Part verantwortlich. „Wir verwenden Social Design um einen Raum für Austausch zu schaffen. Z.B. erleichtert Geschirr mit übersetzten Wörtern und Phrasen Smalltalk und hilft bei ersten Gesprächen eine Basis zu finden“, erklärt Julia das Konzept des Cafés.

Bei einer Tasse Kaffee lernt man sich kennen.

„Es gibt Dinge auf der Welt, die sind einfach überall gleich. Gastfreundschaft, die Liebe zum Kaffee, das Bedürfnis soziale Kontakte zu knüpfen“, so Michaela. Genau diese kulturellen Gemeinsamkeiten will das Café Namsa hervorheben und unterstützen, um so erste Schritte zum gegenseitigen Kennenlernen und in weiterer Folge zu einer gelingenden Integration zu machen.

Im Café Namsa steht das Gemeinsame im Vordergrund, denn egal welche Sprache man spricht, die Liebe zum Kaffee verspürt man weltweit.

 

Adresse & Öffnungszeiten

„Haus im Leben“, Amberggasse 1, 6020 Innsbruck.

Öffnungszeiten: Di-Fr 9.00-20.00 & Sa-So 9.00-16.00

(c) Café Namsa